Zweijährige Berufsfachschule - Assistenten für Ernährung und Versorgungsmanagement, Schwerpunkt Service

Auf einen Blick

Eine ausgebildete Assistentin oder ein ausgebildeter Assistent mit dem Schwerpunkt Service sind im Berufsleben vielseitig einsetzbar. Überall dort, wo Menschen ernährt und versorgt werden müssen, können sie als Servicekraft tätig werden. Von der Produktion von Nahrungsmitteln bis zur Dienstleistung finden sie abwechslungsreiche berufliche Aufgaben in Krankenhäusern, Altenheimen, Kindertagesstätten, Cafés, Restaurants, Bistros, Hotels, Catering-Unternehmen oder im Lebensmitteleinzelhandel wie z.B. in Bäckereien und Fleischereien. Auch Privathaushalte können können sich glücklich schätzen, wenn sie eine Assistentin/einen Assistenten mit dem Schwerpunkt Service einstellen.

 

Der Bildungsgang "Staatlich geprüfte(r) Assistentin/Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service" ist eine zweijährige schulische Ausbildung. Innerhalb der zwei Schuljahre ist an außerschulischen Lernorten ein Praktikum von 4 x 4 Wochen, also von insgesamt 16 Wochen zu leisten.

 

Zu Beginn der Ausbildung steht die Orientierung im beruflichen Bereich im Mittelpunkt. Aus berufsfeldtypischenLernfeldern werden Lernsituationen abgeleitet, die die Schülerinnen und Schüler nach Anleitung später eigenverantwortlich bewältigen können. Das führt bei ihnen zu einer umfassenden beruflichen, gesellschaftlichen und personalen Handlungskompetenz.

 

Ziele des Bildungsganges

Sie können eine doppelte Qualifikation erreichen:

 

Den Berufsabschluss "Staatlich geprüfte(r) Assistentin/Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service" und den Mittleren Schulabschluss (10b).

 

Den Berufsabschluss "Staatlich geprüfte Servicekraft" erhalten die Schülerinnen und Schüler nach der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung. Voraussetzungen zur Zulassung zur Abschlussprüfung ist zum einen die vollständige Ableistung der 16 Wochen Praktikum in verschiedenen Betrieben, zum anderen Schulnoten, die nur in maximal einem Fach mangelhaft sein dürfen, ansonsten aber besser sein müssen.

 

Mit der bestandenen Berufsabschlussprüfung wird der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 bzw. der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) erworben.

 

Falls Sie mindestens gute Leistungen in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Mathematik und Englisch oder bei mindestens befriedigenden Leistungen in den oben genannten Fächern und mindestens drei weiteren Fächern haben, erhalten Sie den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

 

Nach ihrer Ausbildung haben die staatlich geprüften Servivekräfte die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuqualifizieren, z.B. in den Bereichen Gastronomie, Kranken-, Alten-, und Familienpflege.

 

Aufnahmevoraussetzungen

Für die Aufnahme in den Bildungsgang müssen Sie die 10-jährige Vollzeitschulpflicht erfüllt und den Hauptschulabschluss mindestens nach Klasse 9 erworben haben.