Höhere Berufsfachschule für Ernährung und Versorgungsmanagement

Profil/Unterricht

Stundentafel

Die folgende Stundentafel macht den berufsfachlichen Schwerpunkt deutlich:
 

Lernbereiche/Fächer

Berufsbezogener Bereich
Fächer / Wochenstunden

Dienstleistung und Produktion/ 5

Betriebsorganisation/ 5

Mathematik / 3

Biologie / 2

Wirtschaftslehre/ 2

Englisch / 3

 
Berufsübergreifender Bereich
Fächer / Wochenstunden

Deutsch/Kommunikation / 3

Politik/Gesellschaftslehre / 2

Religionslehre / 2

Sport/Gesundheitsförderung / 2

 
Zusatzqualifikation
Fächer / Wochenstunden

Kurs Schwesternhelferin/Pflegediensthelfer / 3

 

Differenzierungskurse

In der Höheren Berufsfachschule „Ernährung und Hauswirtschaft“ sind zusätzliche Unterrichtsstunden in Mathematik, Englisch und Deutsch eingeplant, um bestehende Lerndefizite ausgleichen zu können und die Chancen auf den erfolgreichen Schulabschluss zu erhöhen.
 
Im Fach Englisch erfolgt vor Beginn des Schuljahres ein Einstufungstest, der darüber entscheidet, welche Schülerinnen und Schüler den Differenzierungskurs besuchen müssen. Im laufenden Schuljahr erfolgt im Anschluss an jede Klausur eine neue Einteilung.
 
In den Fächern Deutsch und Mathematik besuchen alle Schülerinnen und Schüler die Differenzierungskurse im Klassenverband.
 
In beiden Kursen werden gezielt auch bereits zuvor vermittelte Grundlagen der beiden Fächer aufgegriffen und in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen vertieft.

 

Abschluss/Perspektiven

Am Ende der 12. Klasse wird die Fachhochschulreife im Rahmen einer Abschlussprüfung erworben, in der Kenntnisse in den folgenden Fächern abgeprüft werden:

  • Dienstleistung und Produktion
  • Mathematik
  • Englisch
  • Deutsch/Kommunikation


 Sie erlangen mit Bestehen der Abschlussprüfung

  • den schulischen Teil der Fachhochschulreife
  • berufliche Kenntnisse
  • eine Zusatzqualifikation

 
Berechtigungen bei voller Fachhochschulreife

  • Studium jeglicher Fachrichtung an einer Fach- oder Gesamthochschule
  • Laufbahn im gehobenen öffentlichen Dienst

 
 
Die volle Fachhochschulreife wird Schülerinnen und Schülern zuerkannt, die

  • an einem einschlägigen halbjährigen Praktikum (gelenktes Praktikum) teilgenommen haben, das auch innerhalb des zweijährigen Schulbesuchs absolviert werden kann

oder

  • eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit nachweisen.

 

Auf das halbjährige Praktikum werden den Schülerinnen und Schülern aufgrund der beiden obligatorischen Betriebspraktika und der unterrichtspraktischen Anteile aus den Fächern Betriebsorganisation und Dienstleistung und Produktion bereits bis zu 12 Wochen angerechnet.

Der erfolgreiche Besuch der Höheren Berufsfachschule kann sechs oder zwölf Monate auf die Ausbildungszeit in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf angerechnet werden. Die Anrechnung erfolgt auf gemeinsamen Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden.