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Nachrichten

  • Nach intensiven Wochen der Vorbereitung und des Prüfungsstresses war es an den vergangenen Freitagen endlich soweit: Die Absolventinnen und Absolventen des Beruflichen Gymnasiums sowie der Berufsfachschulen, der Höheren Handelsschule und der Berufsschule erhielten im feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse.

     

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  • Dank je wel für eine schöne und erlebnisreiche Klassenfahrt im königlichen Nachbarland

    Zwei Reisebusse mit insgesamt 83 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen HBW1 16, HBW2 16, HBW3 16 und HBW5 16 der Unterstufe der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung und 8 Lehrkräften machten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg in die niederländische Provinz Flevoland nähe Amsterdam.

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  • Sozial erfolgreich - Benefizkonzert des Berufskollegs Jülich im KuBa übertrifft alle Erwartungen

    Im letzten Jahr erhielt das Berufskolleg Jülich den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und hat sich dazu verpflichtet, in jedem Jahr mindestens ein Anti-Rassismus-Projekt durchzuführen. Den eigenen Worten Taten folgen lassen - dies hatte sich die Schülervertretung des Berufskollegs vorgenommen und in Zusammenarbeit mit dem KuBa in Jülich ein Benefizkonzert auf die Beine gestellt, um soziale Projekte in der Region zu unterstützen.

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Installation von Friederike Mainka
Projekte

Permanente Installation der Künstlerin Friederike Mainka im BK Jülich

Die Installationskünstlerin Friederike Mainka hat im Rahmen ihrer Reihe „Souterrain“ im ehemaligen Kohlenkeller des Berufskollegs Jülich Fäden so angebracht und verspannt, dass die Geschichte des Raumes und seine Proportionen in besonderer Weise wahrnehmbar werden.

Die Arbeit entstand im Rahmen des Projekts Continuity Pieces, das sie bereits in verschiedenen Kellerräumen privater und öffentlicher Gebäude realisierte. Friederike Mainka begann im September 2006 mit ihrer Arbeit und im Februar 2007 fand die offizielle Eröffnung statt. Diese Installation ist seitdem zu besichtigen.

Die Reden zur offiziellen Eröffnung der Installation und die Berichte aus den Zeitungen finden Sie weiter unten aufgeführt.

Informationen zu dem Projekt „Souterrain“ und zu der Künstlerin sind auf ihrer Homepage zugänglich: www.friederike-mainka.de


Durch "Klick" auf einen Listenpunkt gelangen sie direkt zu dem entsprechenden Artikel


Präsentation der
„temporären Installation“
von Friederike Mainka
am 31.01.2007
im Berufskolleg Jülich

- Begrüßung durch den Schulleiter Wolfhard Horn -

Anrede

Zunächst möchte ich ein Wort des Dankes voranstellen:

  • Ich bedanke mich im Namen der Schule und persönlich ganz herzlich natürlich zunächst einmal bei Friederike Mainka, die mit viel Engagement das Kunstwerk geschaffen hat,
  • ganz herzlich danke ich auch Herrn Dipl.Ing. Ede Joebges, seines Zeichens Beleuchtungsmeister des Stadttheaters Aachen, der in seiner Freizeit mit Rat und Tat und großem Engagement in Absprache mit der Künstlerin die Beleuchtung eingerichtet hat,
  • mein Dank gilt auch dem Ehepaar Hilgers, das die Räume und die Technik für diesen Anlass hergerichtet hat und Martin Reimer, der überhaupt erst den Kontakt zu Friederike Mainka geknüpft hat und nicht zuletzt
  • Frau von St. Vith und Frau Basten, die für das heutige Catering und den Raumschmuck verantwortlich zeichnen.

Ich denke, dass wir heute eine Überraschung für Sie bereit haben, die damit beginnt, dass wir Sie gleich in unseren Keller bitten, weil der nämlich das Kunstwerk enthält. Dort wird Ihnen die Kunsthistorikerin, Anke Volkmer, das Werk und die Künstlerin vorstellen.

Wir freuen uns sehr, dass wir Friederike Mainka dafür gewinnen konnten, die Installation in unserem Schulgebäude zu schaffen. Um Sie alle an dieser Freude teilhaben zu lassen, nehme ich mir hier die Freiheit, ein paar Worte dazu zu sagen, was das alles für unsere Schule – und hier besonders für unsere Schülerinnen und Schüler – bedeutet.

An Berufskollegs werden musische Fächer nicht unterrichtet. Sie sind in keinem Lehrplan vorgesehen. Das ist skandalös, weil im Grunde niemand erklären kann, wie öffentlich verantwortete Bildung überhaupt Bildung genannt werden kann, wenn man so rigoros den musischen Bereich ignoriert. Weil wir das aber nicht nur bedauern wollen, nutzen wir an unserem Berufskolleg jede sich uns bietende Chance, um unseren Schülerinnen und Schülern entsprechende ergänzende Angebote zu machen.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler kommen – auch bezogen auf den Bereich der bildenden Kunst – mit erheblichen Defiziten zu uns. Sie haben häufig einen Kenntnisstand, den ich einmal mit einem Zitat aus dem Drehbuch des Films „Die wunderbaren Jahre“ von Reiner Kunze wiederspiegeln möchte. Dort sagt der Brigadier (Das ist so was wie ein Vorarbeiter) zu dem musisch ebenso interessierten wie gebildeten Stephan, der Hauptperson des Films: „Kannst du mir sagen, wann was Kunst ist?“ Und später: „Ich hab’ daheim ein Bild. Ölbild. Ein Hirsch, der röhrt. So im Nebel, verstehst du? Du denkst, du stehst davor. Wie in der Natur. Und unser Mädel, die Tochter, sagt, das wär’ keine Kunst. Warum nicht?“ Und Stephan antwortet ihm, indem er ihm das Lied von den zwei Königskindern erklärt, das auch der Brigadier kennt. Stephan sagt da unter anderem: „In dem Lied heißt es: sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief. Aber zugleich heißt es, dass der Prinz schwimmen kann. Das Wasser war also nicht zu tief, sondern zu breit, denn sonst hätte er drüberschwimmen können. Nur – die Tiefe ist für uns Menschen viel unheimlicher. Sie ist viel tödlicher. Und deshalb heißt’s, das Wasser war viel zu tief. .... Ich glaube, in der Kunst kommt es eben nicht darauf an, dass etwas ist wie in der Natur.“

Unsere Schülerinnen und Schüler müssen in der Regel auch erst noch lernen, dass Kunst sich nicht mit der intellektuellen Genügsamkeit begnügt, aufdringliche Visualisierungen zu konsumieren, sondern uns zu geistiger Anstrengung herausfordert, die uns Bekanntes neu sehen lässt und damit neben dem gegönnten Genuss auch empathische Fähigkeiten entwickeln lässt, die wir als wichtige Voraussetzung für unser gesellschaftliches Zusammenleben als schulischen Auftrag ernst nehmen.

So wie Stephan seine Erklärung an etwas angeknüpft hat, das dem Brigadier bekannt war, sollte es uns recht sein, wenn unsere Berufsschüler, die zum Teil viel technisches Verständnis mitbringen, zunächst darüber staunen mögen, wie man überhaupt in einem so unordentlichen und ungeraden Raum eine so präzise Installation zu Wege bringt, um daraus Fragen zu entwickeln, die zu kreativen Sichtweisen führen. Wir werden sehen. Friederike Mainka hat sich freundlicherweise bereit erklärt, unsere Schülerinnen und Schülern für eine Zeit auf diesem Weg zu begleiten. Wir würden uns freuen, wenn es gelingt, dass Schülerinnen und Schüler unserer Schule lernen,

  • Kunstwerken, derer Bedeutung sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, mit Respekt gegenüberzutreten,
  • wenn es gelingt, das eigene Tun des Betrachters herauszufordern und
  • wenn es gelingt, den aufdringlichen Visualisierungen unserer heutigen Medienwelt, die durch ikonische Inkontinenz weitgehend versaut ist, bewusstes, erkennendes und kreatives Sehen entgegen zu halten.

Eröffnung der temporären Installation der Künstlerin Friederike Mainka
im Rahmen des Projektes „Souterrain“, Berufskolleg Jülich am 31.01.2007

-Ansprache der Kunsthistorikerin Anke Volkmer-

 Anrede,

ich freue mich sehr, Ihnen heute Abend eine kurze Einführung zum Werk der Künstlerin Friederike Mainka und ihrer jüngsten Arbeit aus der Reihe „Souterrain“ hier im ehemaligen Heizungskeller des Berufskollegs Jülich geben zu dürfen.

Friederike Mainka spürt für ihre Arbeiten mit Vorliebe außergewöhnliche Orte auf. Abseits der herkömmlichen Präsentation in regelrechten Nettoräumen realisierte sie bereits Arbeiten in Industriehallen, Kirchenschiffen, Treppenhäusern und Eingangsrampen. Für das Projekt „Souterrain“ forschte die Künstlerin nach Kellerräumen privater und öffentlicher Gebäude, auf deren eigentümlichen Charakter sie mit ihren Installationen reagieren konnte.

„Mich fasziniert die spezielle Energie und Widerspenstigkeit von Kellerräumen“ erklärt Friederike Mainka ihre Motivation, „der Reiz besteht darin, in einer solchen Situation eine Arbeit entstehen zu lassen, die sich dennoch der Schönheit widmet.“

Seit 2002 schafft Friederike Mainka diese Installation, die sie auch Continuity Pieces nennt, für die sie immer einen einzigen Faden in einem bestimmten Rhythmus zwischen Boden und Decke spannt. Abhängig von der Besonderheit des jeweiligen Raumes kann dieser aus Baumwolle, Stahl oder aus Nylon sein.

Hier in diesem ehemaligen Maschinenraum, welcher der Transformation von Energie diente und in dem eine Umwandlung von Kohle in Wärme stattfand, ist es grüner transparenter Nylon, mit dem Friederike Mainka in einem anmutigen Bogen den Raum mit all seinen Unebenheiten und Spuren seiner ehemaligen Nutzung durchmisst.

Sie lässt sich von den Widerständen des Ortes herausfordern, lotet die Grenzen der Balance zwischen Raum und Arbeit aus. Voller Poesie und durchscheinender Zartheit richtet sie also die Installation wie eine charmante Frage an diesen Ort.

Die kühle Präzision in der Ausführung, sowie der verhältnismäßig große Maschinenaufwand von Laserlot, Bohrer und Hebebühne, der zur Realisierung dieser Arbeit notwendig ist, geben der Installation eine spürbare Ambivalenz. Das macht – auch im wahren Wortsinn – diese eigentümliche „Spannung“ aus. Die Energie des Raums wird aufgenommen und weitergeleitet, aber dennoch gebrochen.

In Friederike Mainkas Arbeitsweise klingt leise das Vorgehen der Gebäudeeinschnitte des US-Künstlers Gordon Matta-Clark nach. Eindringendes Licht, die sich öffnenden Blicke, das Nacherleben des Arbeitsprozesses, aber ganz besonders die Begehung des transformierten Gebäudes durch das Publikum und die damit verbundenen Momente von Verunsicherung bestimmen als gleichwertige Bestandteile das Werk.

Zudem ist diese Installation von Friederike Mainka betont physisch. Sie nimmt den ganzen Körper und die Wahrnehmung des Betrachters in Anspruch.

Stärkster Punkt der Installation ist die hintere rechte Ecke. Unterstrichen durch den emporenartigen Ausgangspunkt wird diese bei der Begehung für den Betrachter gleichsam zur Bühne. Dort kann er sowohl die Rolle des Zuschauers als auch die des Akteurs einnehmen. Wenngleich die Arbeit die Beziehung der Dinge untereinander erprobt, bleibt doch der Zuschauer stets das Subjekt.

Anke Volkmer


Artikel aus den Jülicher Nachrichten vom 05. Februar 2007

Dünne Fäden - große Wirkung
Ungewöhnliches Kunstwerk im Berufskolleg fasziniert die Gäste

Ausstellungserüöffnung Mainkajülich. „Er ist unsichtbar und doch sichtbar", beschrieb ein Besucher den dünnen Nylonfaden, den die Künstlerin Friederike Mainka im ständigen Auf und Ab von der Decke bis zum Boden des ehe- maligen Maschinenraums im Berufskolleg Jülich gespannt hatte. Exakt hatte sie dabei die Konturen von Boden und Decke nachgearbeitet, einen Bogen durch den Raum gezogen und die Uneben­ heiten und Spuren eines solch alten Kellergewölbes akribisch herausgearbeitet. Mit Hebebühne, Laserlot und Bohrer entstand so ein Kunstwerk, das sich nicht auf den ersten Blick erschließt.

„Der Betrachter muss sich damit auseinander setzen, auf die erzeugte Spannung einlassen und damit die Energie des Raumes erfahren", erklärte die Kunsthistorikerin Anke Volkmer die Installation. Auf die zu erwartenden Reaktionen und Diskussionen ist der Schulleiter des Berufskollegs, Wolfhard Horn sehr gespannt. Zunächst waren es geladene Gäste,

darunter auch Bürger- meister Heinrich Stommel, die stellvertretende Landrätin Helga Contzen sowie Freunde und Gönner der Schule, denen er das Kunstwerk präsentierte. Im Lehrerzimmer hatte er seine Gäste begrüßt und anschließend in den Keller geleitet. Nun werden die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit der Künstlerin Friederike Mainka die Installation besichtigen. „An unserer Schule werden bekanntlich keine musischen Fächer unterrichtet. Das ist skandalös und bedauerlich", erklärte der Schulleiter den Anwesenden. Deshalb ist er mit seinem Kollegium darum bemüht, jede erdenkliche Chance zu nutzen, um die Schüler an Kunst und Kultur heranzuführen. Der Kontakt zur Künstlerin kam übrigens über den Lehrer Martin Reimer zustande. Dipl.-Ing. Ede Joebges, Beleuchtungsmeister am Stadttheater Aachen, rückte die Installation ins rechte Licht. Wolfhard Horn wies auch darauf hin, dass auch Interessierte das Kunstobjekt besichtigen können. Sie sollten sich im Schulbüro melden. (Kr.)


Artikel aus dem Super Sonntag vom 11. Februar 2007

Unsichtbarer Bogen
Kunstwerk im Berufskolleg

Jülich. Ständig auf der Suche nach geeigneten Räumen für ihre Installa­tionen stieß die Künstlerin Friederike Mainka auch auf den ehemaligen Maschinenraum im Keller des Berufskolleg Jülich.

Mit einem langen Nylonfaden auf und ab von der Decke bis zum Boden gehend, arbeitete sie deren Konturen nach und spannte einen nahezu unsichtbaren Bogen durch diesen Kellerraum. Damit hob sie nicht nur die vielen Unebenheiten, die durch langen Gebrauch entstanden hervor, sondern unterstreicht auch seine ehemalige Nutzung. Mit Hebebühne, Laserlot und Bohrer setzte sie ein Kunstwerk in Szene, das sich erst beim genauen Betrachten erschließt. Man muss sich damit aus­einandersetzten, auf die Spannung einlassen und die Energie des Raumes erspüren, erklärte die Kunsthistorikerin Anke Volkmer die vor Ort die Arbeit der Künstlerin vorstellte. Der Schulleiter des Berufskollegs, Wolfhard Horn, dem gemeinsam mit seinem Kollegium sehr daran gelegen ist, seine Schüler auch an die Kunst heran zu führen, ist sich sicher, dass dieses Kunstobjekt heftige Diskussionen und Reaktionen auslösen wird. Darauf ist er sehr gespannt. Zunächst waren es geladene Gäste, darunter auch Bürgermeister Heinrich Stommel, die stellvertretende Landrätin Helga Contzen, die er im Lehrerzimmer begrüßte und anschließend in den Keller, an den Ort des Geschehens führte. In den nächsten Tagen wird die Künstlerin auch den Schülern ihre Installation zeigen und Erläuterungen dazu geben. Wolfhard Horn wies auch darauf hin, dass auch interessierte Bürger dieses Kunstobjekt besichtigen können. Er bittet Besucher sich im Schulbüro zu melden. (kr)


Kommentare und Reaktionen von Schülerinnen und Schülern
Zusammengetragen von Josef Vahsen

Auf der Grundlage handwerklichen Könnens entfaltet sich die wahre Kunst von Friederike Mainka im Keller des Berufskollegs Jülich

Friederikes Faden
-regt an,
-regt auf,
verbindet!

Friederikes Faden

  • fördert Sehen, bewusstes Wahrnehmen,
  • fordert neues Denken,
  • fördert  Auseinandersetzung, Diskurs und Dialog über Raum und Zeit, über das Was, Wie und Warum,
  • trägt dazu bei den eigenen Standpunkt zu vertreten,
  • lässt Freiräume für eigene Erfahrungen,
  • schärft die eigene Urteilsfähigkeit,
  • führt zu neuem Erkenntnisgewinn,
  • regt an zu Vergleichen mit eigenen beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Dreizehn Gruppen von Schülerinnen und Schülern und ihre Lehrerinnen und Lehrer lassen sich ein auf aktuelle Kunst.

Schülerinnen- und Schüleraktionen und -reaktionen:

  • Cool!
  • Kunst ist für mich schön, bunt, ansprechend.
  • Für mich der absolute Kulturschock.
  • Wie hat die Künstlerin das nur gemacht.
  • Mich wundert, dass man mit so etwas Geld verdienen kann und sogar davon leben kann.
  • Mich hat das Kunstwerk nicht angerührt.
  • Es hat sich für mich nicht gelohnt, aber es ist sehr gut, das man so etwas einmal gesehen hat, was es alles so gibt.
  • Die Bedeutung liegt im Auge des Betrachters.
  • In meinem Beruf arbeiten wir auch sehr gewissenhaft und exakt.
  • In so einer Umgebung würden bei uns die Kunden nicht wiederkommen.
  • Kunst ist das den anderen als Kunst zu verkaufen.
  • So eine exakte Arbeit, da würde ich die Geduld verlieren.
  • Absoluter Mist, weil Verarschung.
  • „Wouw“
  • Kunstwerk glänzt aber die Umgebung ekelhaft.
  • Das Kunstwerk könnte ich mir in einem Raum für Verkaufsgespräche vorstellen. Als transparenten Vorhang.
  • Aber nicht mit der Umgebung.
  • Das kann ich auch. -  Aber du machst es dann nicht zum ersten Mal!
  • Ohne uns ist das keine Kunst.
  • Das ist keine Kunst, das kann ich auch selbst machen.
  • Ich bin ja schon verrückt im Kopf, aberdie (die Künstlerin) ist ja total crazy..
  • Toll.
  • Exakt gemacht, aber da am Boden ist eine Ungenauigkeit.
  • Schülerin erlebt beim fotografieren mit Handy Lichtreflexe: Cool, schau mal das Licht!
  • Du musst dich bewegen, schau dir mal den Hintergrund an.
  • Das ist keine Kunst, ein Kunstwerk muss für mich bunt sein.
  • Ich verstehe das nicht.
  • Mir gefällt das nicht.
  • Ekelhafter Geruch.
  • Das muss ich erst mal sacken lassen, das arbeitet in mir.
  • Besser als Unterricht.
  • Scheiße kann auch Kunst sein, kommt drauf an, wer’s macht.
  • Kein Kunststück (das Aufzubauen) mit Laser(meßgerät).
  • Das mit den Faden wäre etwas für ein Büro mit Durchblick.
  • Das hat sich gelohnt, auf jeden Fall. Ich habe Gegensätze wahrgenommen und Gleiches zwischen neu und alt.
  • Das ist wie in einem Horrorfilm.
  • Zunächst wurde es mir ganz „fleu“.
  • Die Nerven hätte ich nicht, beim Plakatschreiben hätte ich schon alles hinschmeißen können, wenn ich nur einen Strich falsch gemachthabe. (Und jetzt kannst du es, weil du geübt hast – L. macht Mut - Erleichterung)
  • Hier fehlt ein Klangteppich.
  • Exakte Arbeit.
  • Chaos und Ordnung.
  • Das müssten viele sehen.
  • Überflüssig.
  • Da ist Musik drin.
  • Ich habe Angst etwas kaputt zu machen.
  • Ich fühle mich beengt.
  • Ein echter „Hinkucker“ wegen „dem Licht“.
  • Irre, solche Ideen zu haben.
  • Solche Einfälle müsste man auch haben.
  • Verrückt, dieser Flimmereffekt.
  • Schau mal, die Lichtmuster!
  • Du siehst das so technisch, ich frage, was macht das mit mir.
  • Die Lichter, wie kleine Sterne.
  • Wahnsinn, man muss das an sich ranlassen.
  • Mir bringt das nichts!

Schülerfragen - Schülerantworten

  • Wie kommt man auf solch eine Idee?
  • Was kostet so etwas?
  • Wie lange hat die Arbeit gedauert.
  • Wie kommt man auf so einen Raum? – „Die Künstlerin hat genau so einen Raum gesucht.“
  • Wie kann man so kreativ sein?
  • Wie kann man das so genau hinbekommen. (für einige Schüler kein Problem, sie kennen entsprechende Werkzeuge und Messgeräte)
  • Wie kommt das, dass Sie so begeistert sind?
  • Ist das an der Wand auch von der Künstlerin?
  • Wie lang ist der Faden? Ein Schüler zählt die „Fäden“ und schätzt die Fadenlänge auf 4 km.
  • Schülerinnen und Schüler schaffen vielfältige eigene Bezüge zu ihrer Lebens und Arbeitswelt
  • Was macht die (die Künstlerin) sonst so?
  • Was bezweckt die damit?
  • Welchen Sinn macht das?
  • Welchen Sinn sehen Sie darin?
  • Welche Gründe gibt es für Ihre Begeisterung für dieses Kunstwerk?
  • Was ist Kunst?
  • Was soll das Ganze?
  • Darf man das anfassen?
  • Was will die (die Künstlerin) damit erreichen?
  • Was hat die sich nur dabei gedacht? Nichts! Erfahrungsmöglichkeiten von Raum und Zeit.
  • Sind die alle im Lot?
  • Warum hat die (die Künstlerin) das in der Schule gemacht?
  • Was passiert, wenn die Spinnen die Installation einnehmen?
  • Wie lange bleibt das Kunstwerk hier im Keller? Ich bin gespannt, wie das in einem Jahr hier aussieht.
  • Wie das wohl in einem Jahr aussehen wird, wenn die Spinnen den Raum einnehmen.
  • Was ist mit den Spinnweben?
  • Wer hat hier Zutritt?
  • Wie hat die das bloß gemacht? – Bei der Badewanne von Beuys fragst du doch auch nicht, wie der das gemacht hat!

Schülervorschläge zur Raumnutzung:

  • Arrestzelle für nicht geeignete Lehrer,
  • für Schüler,
  • Pausen-Disko,
  • Wohnraum für Exzentriker,
  • Bühne für Aufführungen mit Lichteffekten,
  • Raum für Ausgeflippte,
  • Musikraum,
  • Lasershow installieren,
  • Installation erhalten,
  • Raum konservieren,
  • Raum restaurieren